E.M. Forster (1879-1970) wurde nach dem frühen Tod seines Vaters von seiner Mutter und seinen Tanten aufgezogen. Er studierte am King's College in Cambridge, wo er Mitglied der Geheimgesellschaft 'Cambridge Apostles' war und die Bekanntschaft mit einigen Mitgliedern der späteren 'Bloomsbury Group' machte.
Nach Studienende bereiste er mit seiner Mutter Italien und Griechenland und begann, Essays und Kurzgeschichten zu schreiben. 1905 erschien sein erster Roman Where Angels fear to tread, 1908 folgte A Room with a View und 1910 Howards End.
1912 bis 1913 bereiste Forster Indien und arbeitete anschließend für die National Gallery in London. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges trat er dem Roten Kreuz bei und diente in Ägypten. 1921 kehrte Forster nach Indien zurück, wo er als Privatsekretär für den Maharaja von Dewas arbeitete. In Indien spielt auch Forsters letzter Roman A Passage to India (1924).