John Galsworthy (1867-1933) stammte aus eine begüterten englischen Familie. Er besuchte eine Public School in Harrow, studierte in Oxford Jura, wurde 1890 Rechtsanwalt und unternahm Reisen nach Kanada, Rußland und Südafrika.
Schon während seiner Studienzeit beschäftigte er sich mit sozialen Fragen, die ihn in der Folgezeit in Konflikt mit seiner eigenen Klasse brachten. Seine Beziehung zu der Frau eines seiner Vettern, der ihr die Scheidung verweigerte, ließ ihn an der herrschenden Sexualmoral zweifeln. Nachdem seine ersten Romane erfolglos geblieben waren, wurde er durch Theaterstücke wie 'The Silver Box' (1906), 'Strife' (1909) und 'The Mob' (1914) zum Skandalautor.
Die 1922 vollständig erschienene The Forsyte Saga machte John Galsworthy zum Bestseller-Autor, dem 1932 der Nobelpreis zugesprochen wurde.