Paul Scott (1920-1978) mußte aufgrund finanzieller Schwierigkeiten seiner Familie seine Schulausbildung mit vierzehn Jahren abbrechen und wurde Buchhaltungsgehilfe. Nebenbei begann er Lyrik zu schreiben. Während des Zweiten Weltkriegs war er in Indien stationiert.
Nach Kriegsende arbeitete Paul Scott als Buchhalter bei verschiedenen Verlagen, später als Leiter einer Literaturagentur. 1960 ließ er sich als Schriftssteller nieder und schrieb zahlreiche Romane, die meist Indien behandeln. Die Romane seines inzwischen berühmten The Raj Quartet wurden bei Erscheinen nicht sehr enthusiastisch aufgenommen - für die Fortsetzung Staying on erhielt er jedoch 1977 den Booker Prize.